Special Dividends: "Due Bill" Process

In some cases, special dividends may have different rules than regular dividends concerning the ex-dividend date. If a special dividend is less than 25% of the stock price, standard rules apply regarding the ex-dividend date (ex-date is before the record and pay date). However, if a special dividend is greater than 25% of the stock price*, the ex-dividend date will be after the record date and pay date.

In the case of a regular dividend or a special dividend of less than 25% of the share price, one would need to own a stock by the record date in order to be entitled to the dividend. However, this is not the case for special dividends that are more than 25% of the stock price. If one were to sell a stock after the record date but before the ex-dividend date, they would no longer be entitled to the dividend. The shares would be tagged with something called a "due bill" which means that the seller is obligated to pay the dividend to the buyer. Likewise, if one were to buy a stock after the record date but before the ex-dividend date (and hold it through the ex-date), they would be entitled to the dividend from the seller.

*Please note, the 25% or more rule is a general rule and will not apply in all cases. Certain foreign stock dividends will not follow the rule and some domestic stocks are granted an exclusion. For information regarding regular dividends, please reference KB 47.
 

Überblick zur T+2-Abwicklung

Einleitung

Zum 5. September 2017 wird die standardmäßige Abwicklungsdauer für Wertpapiere, die an US-amerikanischen und kanadischen Börsen gehandelt werden, von 3 Geschäftstagen (T+3) auf 2 Geschäftstage (T+2) gesenkt. Nachstehend finden Sie Hintergrundinformationen zu dieser Änderung, ihren voraussichtlichen Auswirkungen sowie eine Reihe häufig gestellter Fragen.
 
Hintergrund
Bei der Abwicklung handelt es sich um ein Verfahren nach Transaktionsabschluss, bei dem die rechtmäßige Inhaberschaft im Gegenzug für Bezahlung vom Verkäufer zum Käufer übergeht. Dieser Prozess wird durch eine zentrale Depotstelle ermöglicht, die über Aufzeichnungen zur Inhaberschaft von Wertpapieren verfügt und durch eine Clearing-Einrichtung, die den Austausch von Finanzmitteln bearbeitet sowie die Depotstelle damit beauftragt die Inhaberschaft der Wertpapiere zu übertragen. Für US-Wertpapiere fungiert die Depository Trust Company (DTC) als primäre Depotstelle und die National Securities Clearing Corporation (NSCC) als Clearing-Einrichtung. Die Canadian Depository for Securities (CDS) unterhält diese Funktionen für kanadische Wertpapiere. Der derzeitige Abwicklungszeitraum sowohl für US-amerikanische als auch kanadische Wertpapiere beträgt 3 Geschäftstage nach dem Transaktionsdatum.
 
Weshalb ändert sich die Abwicklungsdauer?
Betriebliche Effizienz durch die Registrierung der Wertpapier-Inhaberschaft in elektronischer Form sowie die Einfachheit und die geringen Kosten, mittels denen Kunden Finanzmittel elektronisch transferieren können, sind äußerst wichtige Faktoren, die zur Verkürzung des Abwicklungszeitraumes beitragen. Das letzte Mal wurde der Abwicklungszeitraum im Jahr 1995 von 5 Geschäftstagen auf 3 reduziert und Transaktionen, die die physische Zustellung von Zertifikaten beinhalten bzw. Zahlungen per Scheck, kommen zunehmend seltener vor.
 
Durch die Verkürzung des Abwicklungszeitraumes können Branchen und Teilnehmer von den folgenden Vorteilen profitieren:
 
  • Geringere Risiken für das Finanzsystem – Die Wahrscheinlichkeit, dass der Preis eines gegebenen Wertpapiers sich ändert, erhöht sich im Laufe der Zeit und somit verringert eine reduzierte Abwicklungsdauer ein Kreditrisiko aufgrund unterlassener Zahlung bzw. Zustellung dieses Wertpapiers. Indem der Nennwert von ausstehenden Nachschusspflichten im Rahmen der Abwicklung verringert wird, ist der Finanzsektor vor möglichen systemischen Auswirkungen aufgrund von schwerwiegenden Marktstörungen besser geschützt. 
  • Effizienter Einsatz von Barmitteln – Kunden mit „Cash”-Konten unterliegen Einschränkungen, die sie vom Handel mit nicht verrechneten Einlagen abhalten könnten (d. h. „Free-Riding” oder der Kauf und Verkauf von Wertpapieren ohne für diese zu zahlen). Dank der T+2-Abwicklung wird der Verkauf eines Wertpapiers von nun an 1 Geschäftstag eher verfügbar sein, wodurch schnellerer Zugang zu Einlagen gewährt wird und diese wieder für nachfolgende Käufe eingesetzt werden können. 
  • Erweiterte Vereinheitlichung von Abwicklungen auf globaler Ebene - Der Übergang zu einem T+2-Abwicklungszeitraum wird die Anpassung US-amerikanischer und kanadischer Märkte an andere große internationale Märkte in Europa und Asien ermöglichen, wo die T+2-Abwicklung bereits stattfindet.
 
Welche Produkte sind durch diese Änderung betroffen?
US-amerikanische und kanadische Aktien, ETFs, ADRs, Unternehmensanleihen, Kommunalanleihen sowie Unit Investment Trusts (UITs).
 
Wie wird sich diese Änderung auf mein Konto auswirken?
Dividenden & Kapitalmaßnahmen – Wertpapiere müssen vor dem ex-Datum erworben werden, damit ein Anrecht auf Dividenden oder andere Rechte im Zusammenhang mit dem Wertpapier gewährleistet sind. Gemäß dem derzeitigen T+3-Abwicklungszeitraum findet das ex-Datum üblicherweise 2 Geschäftstage vor dem Stichtag statt und dieses Verhältnis wird im Rahmen der T+2-Abwicklung auf 1 Geschäftstag reduziert.
 
Leerverkaufstransaktionen – Gemäß der SEC-Regel 204 sind Broker verpflichtet Leerverkäufe zu schließen, falls Wertpapiere nicht geliehen werden können und eine Zustellung am Abwicklungstag nicht möglich ist. Zurzeit muss die Schließung spätestens zu Beginn der regulären Handelszeiten an T+4 stattfinden. Mit der Verkürzung des Abwicklungszeitraumes auf T+2 wird die Schließung um 1 Tag auf T+3 verschoben.
 
T+2-Orderroutingziel – Derzeit bietet IB ein Orderroutingziel (TPLUS2), das Stillhaltern nach dem Auftrag erlaubt Aktien mit günstigerer Kostenbasis zu kaufen und zuzustellen. Solch eine T+2-Order, die die Wahrscheinlichkeit einer ungewollten Auslösung der Kapitalertragssteuer reduziert, wird auf eine T+1-Zustellung angepasst, damit weiterhin dieselben Vorteile gewährleistet sind.  Bitte beachten Sie, dass dieses T+2-Orderroutingziel vor dem 5. September 2017 deaktiviert sein wird und dass das T+1-Orderroutingziel kurz nach diesem Datum aktiviert wird (d. h. es wird einen Übergangszeitraum geben, indem dieses beschleunigte Orderroutingziel nicht angeboten wird).
 
Optionsausübung – Der Zustellungszeitraum für Aktien und Barzahlungen aufgrund der Ausübung von Aktienoptionen wird sich von 3 auf 2 Geschäftstage verringern.
 
Gezahlte Zinsen auf Guthaben – Zinsberechnungen basieren auf berechneten Barguthaben. Falls Sie Aktien erwerben und über genügende Barmittel verfügen, um den Kauf vollständig zu bezahlen (d. h. kein Margin-Darlehen), können die Erlöse, die zur Zahlung für diese Aktien erforderlich sind, Ihnen derzeit Zinsen bis T+3 einbringen, die danach an die Clearing-Einrichtung überwiesen werden. Im Rahmen der T+2-Abwicklung wird der Zeitraum, indem Zinsen erwirtschaftet werden können, auf einen Geschäftstag reduziert. Bitte beachten Sie jedoch, dass beim Verkauf des Wertpapiers die Einlagen im Rahmen der T+2-Abwicklung 1 Geschäftstag früher auf Ihr Konto eingehen und sich danach Zinserträge ergeben können. 
 
Erhobene Zinsen auf Negativsalden – Zinsberechnungen basieren auf berechneten Barguthaben. Falls Sie Aktien erwerben und Einlagen leihen, um den Kauf zu finanzieren (d. h. ein Margin-Darlehen), werden keine Zinsen auf das Darlehen erhoben, bis die Zahlung an die Clearing-Einrichtung an T+3 überwiesen wird. Im Rahmen der T+2-Abwicklung wird das Darlehensdatum 1 Geschäftstag eher beginnen. Bitte beachten Sie jedoch, dass beim Verkauf des Wertpapiers die Erträge im Rahmen der T+2-Abwicklung Ihrem Konto gutgeschrieben werden und dass Darlehen 1 Geschäftstag früher entweder vollständig oder teilweise beglichen werden.   
 
Häufig gestellte Fragen

Wird sich die Abwicklung für Käufe und Verkäufe von Optionen, Futures oder Future-Optionskontrakten ändern?

Nein. Diese Produkte werden derzeit in einem Zeitraum von T+1 abgewickelt und dieser Abwicklungszeitraum wird sich nicht ändern.

 
Wird sich die Abwicklung von Käufen und Verkäufen von Investmentfonds ändern?
Nein. Alle Investmentfonds, die IB derzeit anbietet, werden in einem Zeitraum von T+1 abgewickelt und dieser Abwicklungszeitraum wird sich nicht ändern.
 
Wird diese Änderung jegliche Auswirkungen auf Barmittel oder Vermögenswerte haben, die zur Erstellung einer Order erforderlich sind?
Nein. Alle Orders werden momentan vor ihrer Übermittlung überprüft, um zu gewährleisten, dass das Konto bei einer potenziellen Ausführung der Order allen Anforderungen nachkommen würde. Im Fall von Cash-Konten bedeutet dies, dass das Konto über ausreichende Barmittel verfügen muss, um den Anforderungen der Abwicklung nachkommen zu können, ungeachtet dessen, ob dies im Rahmen einer T+3- oder T+2-Abwicklung erfolgt. Ähnliches gilt für Marginkonten, wobei sie über ausreichenden Eigenkapitalüberschuss verfügen müssen, um weiterhin den Margin-Anforderungen nachzukommen. Diese Vorsichtsmaßnahme wird sich im Rahmen der T+2-Abwicklung nicht ändern.
 
Wird diese Änderung Auswirkungen auf den Zeitrahmen haben, in dem Wertpapiere via ACATS oder ATON überwiesen werden?
Nein. Transferprozesse werden von der Umstellung von T+3 auf T+2 nicht betroffen sein.

Overview of T+2 Settlement

Introduction

Effective September 5, 2017, the standard settlement period for securities traded on U.S. and Canadian exchanges will be reduced from 3 business days (T+3) to 2 business days (T+2). Background information regarding this change, its projected impact and a list of FAQs are outlined below.
 
Background
Settlement is a post-trade process whereby legal ownership of securities is transferred from the seller to the purchaser in exchange for payment.  This process is facilitated via a central depository which maintains security ownership records and a clearinghouse which processes the exchange of funds and instructs the depository to transfer ownership of the securities. For U.S. securities, the Depository Trust Company (DTC) operates as the primary depository and the National Securities Clearing Corporation (NSCC), the clearinghouse. The Canadian Depository for Securities (CDS) performs these functions for Canadian securities. The current settlement cycle for both U.S. and Canadian securities is 3 business days following the trade date.
 
Why is the settlement period changing?
Operational efficiencies afforded by registering securities ownership in an electronic form and the ease and low cost by which clients may transfer funds electronically are critical factors enabling the shortening of the settlement cycle. The settlement cycle was last reduced from 5 business days to 3 in 1995 and transactions involving the delivery of physical certificates or payment via check continue to decline.
 
Shortening the settlement cycle is expected to yield the following benefits for the industry and its participants:
 
  • Lessens risk to the financial system – the likelihood that the price of a given security will change increases over time and reducing the settlement day lessens exposure to credit risk due to non-payment or non-delivery of that security. By reducing the notional value of outstanding obligations in the settlement pipeline, the financial sector is better protected from the potential systemic consequences of serious market disruptions. 
  • Cash deployment efficiencies – clients who maintain “Cash” type accounts are subject to restrictions which may preclude them from trading with unsettled funds (i.e., “Free-Riding” or buying and selling a security without paying for it). With T+2, funds from the sale of a security will now be available 1 business day earlier, thereby providing quicker access to funds and the ability to redeploy them sooner for subsequent purchases. 
  • Enhanced global settlement harmonization - the transition to a T+2 settlement cycle will align the U.S. and Canadian markets with other major international markets in Europe and Asia that currently operate in a T+2 environment.
 
What products are impacted by this change?
U.S. and Canadian stocks, ETFs, ADRs, corporate bonds, municipal bonds, CFDs, and unit investment trusts (UITs)
 
How will this change impact my account?
Dividends & corporate actions – securities must be purchased prior to the Ex-Date for entitlement to dividends or other rights associated with the security.    Under the current T+3 settlement cycle, the Ex-Date is typically 2 business days prior to the Record Date and this relationship will be reduced to 1 business day under T+2.
 
Short sale transactions – brokers are required under SEC Rule 204 to close out short sales if unable to borrow securities and make delivery at settlement. Currently, close out must take place by no later than the beginning of regular trading hours on T+4.  With the shortening of the settlement cycle to T+2, close out will be moved up 1 business day to T+3.
 
T+2 Order Destination – IB currently offers an order destination (TPLUS2) which allows covered call writers to purchase and deliver, upon assignment, shares having a more favorable cost basis. This T+2 order, which reduces the possibility of triggering an unwanted capital gains tax, will be amended to T+1 delivery in order to provide the same benefits.  Note that this T+2 order destination will be disabled prior to September 5, 2017 and the T+1 order destination enabled shortly after that date (i.e., there will be a transition period during which this accelerated settlement order destination will not be offered).
 
Option Exercise – The delivery period for stock and payment of cash resulting from the exercise of stock options will be reduced from 3 business days to 2.
 
Interest paid on credit balances – interest computations are based upon settled cash balances. If you purchase stock and have sufficient cash to pay for the purchase in full (i.e., no margin loan), the proceeds necessary to pay for that stock are currently eligible to earn interest up until T+3 at which point they are remitted to the clearinghouse. That interest earning period will be reduced by 1 business day under T+2. Note, however, that when that security is sold the funds settle to your account 1 business day earlier under T+2 and are then eligible to earn interest. 
 
Interest charged on debit balances – interest computations are based upon settled cash balances. If you purchase stock and borrow funds to pay for the purchase (i.e., a margin loan), interest is not charged on the loan until payment is remitted to the clearinghouse on T+3. That loan date will start 1 business day earlier under T+2. Note, however, that when that security is sold, the proceeds are credited to your account and will partially or fully pay of the loan 1 business day earlier under T+2.   
 
FAQs

Will the settlement for purchases and sales of options, futures or futures options contracts change?

No. These products currently settle on T+1 and that settlement cycle will not change.

 
Will the settlement for purchases and sales of mutual funds change?
No. All mutual funds offered by IB currently settle on T+1 and that settlement cycle will not change.
 
Will this change have any impact upon the cash or assets required to initiate an order?
No. All orders are currently pre-checked prior to submission to ensure that the account will be compliant were the order to execute. In the cash of cash accounts, that means that the account must have the necessary settled cash on hand to meet the settlement regardless of T+3 or T+2.  Similarly, in the case of margin accounts, the account must have the necessary Excess Equity to remain margin compliant. This safeguard will not change under T+2.
 
Will this change have any impact upon the timeframe by which securities are transferred via ACATS or ATON?
No. Transfer processes will not be impacted by the move from T+3 to T+2.

Quellensteuer auf dividendengleiche Zahlungen - FAQ

Hintergrund

Zum 1. Jänner 2017 tritt eine neue IRS-Regelung in Kraft, laut der Nicht-US-Personen, die Derivate-Positionen auf US-Aktien halten, US-Quellensteuern auf US-amerikanische dividendengleiche Zahlungen abführen müssen. Zuvor wurde die US-amerikanische Quellensteuer auf diese Zahlungen nicht verhängt. Diese Richtlinien besagen, dass Intermediäre, wie z. B. Interactive Brokers, als Quellensteuervermittler agieren und US-Steuern im Auftrag der IRS einfordern. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick zu der Steuer, ihrer Bestimmung sowie welche Finanzprodukte von ihr betroffen sind.
 
Übersicht
Welchen Zweck hat diese Richtlinie?
Diese Verordnung hat ihren Ursprung in Section 871(m) des Internal Revenue Code und beabsichtigt eine Vereinheitlichung der US-Steuerbehandlung von Nicht-US-Personen hinsichtlich Dividenden auf US-amerikanische Aktien und dividendengleiche Zahlungen bei Derivate-Kontrakten, die (zu einem hohen Grad) die Inhaberschaft solcher Aktien replizieren.
 
Ein Beispiel hierzu wäre ein Gesamtrendite-Swap mit IBM als zugrunde liegende Aktie.  Eine Nicht-US-Person, die eine IBM-Aktienposition hält, unterläge bei Dividendenausschüttungen einer 30%igen US-Quellensteuer (vertraglich reduziert). Jedoch vor der Implementierung der Section 871(m) konnte eine Nicht-US-Person, die Long-Exposure zu IBM auf den Swap hält, dividendengleiche Zahlungen ohne US-Quellensteuerabzüge erhalten. Dies war gang und gäbe, obwohl die Zahlungen eine ähnliche wirtschaftliche Beteiligung replizierten. Section 871(m) erachtet nun diese "dividendengleichen Zahlungen" im Rahmen der US-amerikanischen Quellensteuer als steuerpflichtig.
 
Was ist eine dividendengleiche Zahlung?
Eine dividendengleiche Zahlung wird als jeglicher Bruttobetrag definiert, der als Auszahlung einer Dividende im Rahmen einer US-Aktie erfolgt und der zur Berechnung eines Nettobetrages genutzt wird, der entweder an die bzw. von der Long-Partei überwiesen wurde, selbst wenn die Long-Partei eine Nettozahlung an die Short-Partei überweist oder die Nettozahlung null beträgt. Demnach würden solche Zahlungen nicht die eigentliche Zahlung anstelle der Dividende enthalten, jedoch eine geschätzte Dividendenausschüttung, die bei der Berechnung einer oder mehrerer Transaktionsbedingungen, einschließlich des Zinssatzes, des Nominalbetrags oder des Kaufpreises indirekt berücksichtigt werden.
 
Im Falle einer börsennotierten Call-Option auf eine US-Aktie hat der Inhaber des Calls keine Berechtigung zum Erhalt der Dividende, mit Ausnahme, dass die Option vor dem Ex-Tag der Dividende ausgeführt wird. Nichtsdestotrotz berücksichtigt der Aufschlag, der vom Inhaber zum Erwerb der Option gezahlt wird, indirekt den gegenwärtigen Wert der voraussichtlichen Dividenden binnen der Optionslaufzeit.[1] Da dieser Faktor dazu dient die Zahlung vom Optionskäufer zum Verkäufer zu senken, wird dies als dividendengleiche Zahlung, die dieser Verordnung unterliegen könnte, angesehen.
 
Wer unterliegt der Quellensteuer auf dividendengleiche Zahlungen?
Die Steuer gilt für geltende Positionen, die im Konto eines nicht US-amerikanischen Steuerzahlers gehalten werden. Die Regelung betrifft keine US-amerikanischen Steuerzahler. Konten von Nicht-US-Steuerzahlern werden üblicherweise durch die Übermittlung des IRS-W-8-Formulars bescheinigt und können sich auf die folgenden Kontotypen beziehen: Einzelkonto, Gemeinschaftskonto, Unternehmenskonten sowie Trust-Konten.
 
Welche derivativen Finanzinstrumente fallen potenziell unter die Quellensteuer für dividendengleiche Zahlungen?
Die Vorschrift stellt mittels eines zweiteiligen Tests fest, ob ein derivatives Finanzinstrument den Richtlinien unterliegt. Zuerst müssen die derivativen Instrumente die Dividende einer US-amerikanischen Aktie referenzieren. Zum Beispiel:
-          Aktienoptionen
-          Regulierte Single-Stock-Futures
-          Regulierte Index-Futures und Optionen auf Index-Futures
-          Strukturierte und börsengehandelte Notes
-          CFD-Kontrakte
-          Wandelanleihen
-          Wertpapierleihgeschäfte
-          Derivate auf benutzerdefinierte Körbe ("Baskets") und
-          Optionsscheine
 
Voraussetzung ist, dass es sich bei der zugrunde liegenden Position um eine US-Aktie handelt. Die Börse, mittels der das Finanzinstrument gehandelt wird, sowie die Identität der Gegenpartei haben keinen Einfluss auf die Anwendung der Richtlinien. Somit kann ein Derivat den Vorschriften unterliegen, ungeachtet dessen, ob es börsennotiert, over-the-counter, in den USA oder im Ausland gehandelt wird.
 
Zweitens muss das derivative Instrument explizit auf die wirtschaftlichen Aspekte der zugrunde liegenden US-Aktie zum Zeitpunkt der Emission hinweisen. Laut den Vorschriften wird Delta (für einfache Kontrakte) und ein sogenannter 'Äquivalenztest' (bei komplexeren Kontrakten) zum Zweck der Feststellung angewendet.
 
Delta ist das Maß, das zur Berechnung des Verhältnisses zwischen fairen Marktwertveränderungen des derivativen Finanzinstruments und fairen Marktwertveränderungen der von dem Derivat ausgewiesenen US-Aktie verwendet wird.  Zum Zweck dieser Richtlinie wird Delta generell nur ein einziges Mal für ein derivatives Finanzinstrument berechnet - zum Zeitpunkt seiner "Emission". Delta wird nicht erneut berechnet, wenn sich der faire Marktwert des zugrunde liegenden Wertpapiers ändert oder wenn das derivative Instrument am Sekundärmarkt wiederverkauft wird.
 
Für die meisten Kontrakte gelten die folgenden Regeln:
·         Vor 2017 – ein derivatives Finanzinstrument, das vor dem 1. Januar 2017 emittiert wird (d. h. jedes Instrument, das von einem Kunden am 31. Dezember 2016 bei uns gehalten wird), unterliegt nicht den neuen Regelungen zur Quellensteuer.
·         2017 - ein derivatives Finanzinstrument, das 2017 emittiert wird, unterliegt möglicherweise dem neuen Quellensteuerprogramm, vorausgesetzt, dass das Delta zum Emissionszeitpunkt 1.0 beträgt.
·         Nach 2017 – für derivative Finanzinstrumente, die nach dem 31. Dezember 2017 emittiert werden, gelten die neuen Quellensteuer-Vorschriften, falls das Delta zum Emissionszeitpunkt 0.8 oder mehr beträgt.
Wird das Derivat als "komplex" eingestuft, wird anstelle des Delta-Tests der Äquivalenztest angewendet. 
 
Wann wird ein derivatives Finanzinstrument emittiert?
Der Zeitpunkt, an dem ein derivatives Instrument emittiert wird, ist ausschlaggebend. Durch den Zeitpunkt wird festgelegt, ob das Finanzinstrument den Richtlinien unterliegt (dies gilt nicht für Finanzinstrumente, die vor 2017 emittiert wurden) und wann das Delta berechnet wird. Allgemein wird ein Finanzinstrument bei seiner Entstehung "herausgegeben", wodurch es nach seinem Beginndatum oder seinem ursprünglichen Ausgabedatum festgelegt werden kann. Finanzinstrumente werden nicht emittiert, wenn sie erneut in den Sekundärmarkt verkauft werden.
 
Daraus ergeben sich Unterschiede in den Emissionsregeln für börsennotierte Optionen, Futures, andere börsengehandelte Produkte sowie OTC-Produkte. Zum Beispiel wird eine börsennotierte Option, die auf einer US-amerikanischen Börse gehandelt wird, zunächst nicht herausgegeben, wenn Sie von einer Börse erstmals als für den Handel verfügbar notiert wird. Stattdessen wird die börsennotierte Option emittiert (Delta wird festgelegt), wenn die Option vom Kunden eingegangen wird. Hingegen werden übertragbare Derivate, wie z. B. börsengehandelte Notes, Wandelanleihen und Optionsscheine emittiert, wenn sie erstmals verkauft werden. Das zu diesem Zeitpunkt berechnete Delta würde übertragen, wenn das Derivat von einem darauffolgenden Käufer erworben würde. 
 
Gibt es Ausnahmen?
Die Vorschriften beinhalten eingeschränkte Ausnahmen im Hinblick auf die Quellensteuer. Zum Beispiel:
•        ein derivatives Finanzinstrument, das den sogenannten “qualifizierenden Index” (qualified index) referenziert - ein im Allgemeinen passiver und öffentlich erhältlicher Index auf US-Aktien wie z. B. S&P 500, NASDAQ 100 oder Russell 2000.
•        ein derivatives Instrument mit Bezug auf einen Index, der über eine geringe oder keine US-Kapitalzusammensetzung verfügt – wie z. B. der Hang Seng Index.
•        wenn die dividendengleiche Zahlung (oder ein Anteil davon) nicht der US-Quellensteuer unterliegen würde, da die Nicht-US-Person direkter Inhaber des zugrunde liegenden Wertpapiers wäre. Dies ist meistens der Fall bei derivativen Finanzinstrumenten für US-Investmentfonds, REITs sowie börsengehandelte Fonds, die 'Dividenden' zahlen, die wiederum als Kapitalerträge oder Kapitalrückzahlungen gehandhabt werden.
 
Gibt es konkrete Beispiele dafür, wann die Regelung Anwendung findet und wann nicht?
•        Am 2. Jänner 2017 erwirbt ein Kunde Single-Stock-Futures auf IBM. Das Delta des Futures beträgt 1.0. Der Future fällt somit unter die Regelung.
•        Am 28. Dezember 2016 erwirbt ein Kunde eine OCC-notierte Option auf IBM, die tief im Geld liegt. Das Delta des Futures beträgt 1.0. Die Option unterliegt nicht der Vorschrift, da sie vor 2017 emittiert wurde.
•        Am 15. Jänner 2017 erwirbt ein Kunde einen Index-Future auf einem Narrow-Based-Index. Angenommen, bei dem Index handelt es sich um keinen 'qualifizierenden Index'. Der Future fällt somit unter die Regelung.
•        Am 2. Jänner 2017 erwirbt ein Kunde börsengehandelte Notes, die US-Aktien mit einem Delta von 1.0 verfolgen. Die Notes wurden am 1. Juli 2016 emittiert. Die Option unterliegt nicht der Vorschrift, da sie vor 2017 emittiert wurde.
 
Wie wird die Quellensteuer auf dividendengleiche Zahlungen berechnet?
Falls das derivative Finanzinstrument der neuen Section 871(m) unterliegt, beträgt solch eine dividendengleiche Zahlung gleich viel wie der Preis der Dividende je Aktie auf die zugrunde liegende US-Aktie multipliziert mit der Anzahl der zugrunde liegenden Aktien, die durch das Finanzinstrument referenziert werden multipliziert mit Delta (z. B. ein Option-Kontrakt mit 100 Anteilen einer Aktie, die $1.00 in Dividenden erbringt sowie ein Delta von .80 hat, würde gemäß einer dividendengleichen Zahlung von $80.00 der Steuer unterliegen).
 
Im Falle eines komplexen Derivat-Kontrakts beträgt die dividendengleiche Zahlung gleich viel wie die Dividende pro Aktie auf den Basiswert multipliziert mit der Absicherung des Kontrakts zum Basiswert, der zum Zeitpunkt der Emission des Kontrakts berechnet wurde.
 
Wie werden Kontrakte zur Berechnung von Delta kombiniert?
Ab 2018 werden für Kunden, die derivative Instrumente wie z. B. einen Long-Call mit einem Delta von weniger als dem Grenzwert von .80 erwerben und gleichzeitig ein Put auf denselben Basiswert sowie dieselbe Aktienmenge binnen 2 Tagen verkaufen, diese Positionen kombiniert, damit festgestellt werden kann, ob diese Schwelle überschritten wurde (z. B. der Kauf eines Long-Calls mit einem Delta von 0.60 zusammen mit dem Verkauf eines Puts mit einem Delta von .40 würde ein Long-Delta von 1.0 ergeben).
 
2017 können ausschließlich OTC-Finanzinstrumente einer potenziellen Kombinierung unterliegen, um ein Instrument mit einem Delta von 1.0 zu ergeben. 
 
Welche Informationen bietet IB, um Kunden über betroffene Positionen zu informieren?
Um die Wahrscheinlichkeit einer Besteuerung durch die Quellensteuer zu verringern, plant IB einen Warnhinweis auf der TWS anzuzeigen, wenn Nicht-US-Personen eine Order erstellen, die die Steuer auslösen könnte. Dadurch wird Kunden die Möglichkeit gegeben die Order zu stornieren, um mögliche Steuerabzüge zu vermeiden bzw. um die Order zu übermitteln und möglicherweise die Steuer abzuführen, sollte eine Dividende zustande kommen. Kunden können die potenzielle Quellensteuer meiden, indem sie keine Derivate am anwendbaren Steuerdatum halten (dies ist üblicherweise der Stichtag der Dividende).
 
 

WICHTIGER HINWEIS: Wir bieten keine Beratung zu steuerlichen, rechtlichen oder finanziellen Angelegenheiten. Jeder Kunde muss mit seinen oder ihren persönlichen Beratern sprechen, um die möglichen Auswirkungen der Section 871(m) auf die Handelstätigkeiten des Kunden festzustellen.


[1] Obwohl der Inhaber einer Call-Option keine Dividende erhält, berücksichtigt der durch den Inhaber bezahlte Aufschlag für die Option voraussichtliche Dividenden (da der Aktienpreis voraussichtlich um den Betrag der Dividende am Ex-Tag fallen wird und Bardividenden niedrigere Call-Prämien beinhalten).

Withholding Tax on Dividend Equivalent Payments - FAQs

Background

Beginning January 1, 2017, new IRS regulations will impose U.S. withholding taxes on US dividend equivalent payments to non-US persons holding derivative positions on US equities. Previously, US withholding tax was not imposed on these payments. The regulations require intermediaries, such as us, to act as withholding agents and collect US tax on behalf of the IRS. An overview of the tax, how it’s determined and the products impacted is provided below.
 
Overview
What is the purpose of the regulation?
The regulation derives from Section 871(m) of the Internal Revenue Code and is intended to harmonize the US tax treatment imposed on non-U.S. persons with respect to dividends on U.S. stock and dividend equivalent payments paid on derivative contracts that replicate (to a high degree) ownership of such stock.
 
An example of this would be a total return swap having IBM as its underlying.  A non-U.S. person holding an IBM stock position would be subject to a 30% US withholding tax (reduced by treaty) on dividend payments. On the other hand prior to the implementation of Section 871(m), a non-U.S. person holding long exposure to IBM on the swap could receive payments equivalent to the dividends without imposition of U.S. withholding tax. This was the case even though the payments replicated similar economic exposure. Section 871(m) now considers those ‘dividend equivalent payments’ subject to US withholding tax.
 
What is a dividend equivalent payment?
A dividend equivalent payment is any gross amount that references the payment of a dividend on a U.S. equity and that is used to compute any net amount transferred to or from the long party, even if the long party make a net payment to the short party or the net payment is zero. Accordingly, such payments would include not only an actual payment in lieu of a dividend but also an estimated dividend payment that is implicitly taken into account in computing one or more of the terms of the transaction, including interest rate, notional amount or purchase price.
 
In the case of a listed call option on a U.S. stock, for example, the holder of the call is not entitled to receive a dividend unless the option is exercised prior to the dividend ex-date. Nonetheless, the premium paid by the holder to purchase the option implicitly takes into account the present value of the expected dividends over the option term.[1] Since this factor serves to lower the payment from the option buyer to the seller, it is viewed as a dividend equivalent payment potentially subject to the rules.
 
Who is subject to the dividend equivalent withholding tax?
The tax applies to qualifying positions held in an account of a non-U.S. taxpayer. It does not apply to U.S. taxpayers. Accounts of non-U.S. taxpayers generally are evidenced by the submission of an IRS Form W-8 and can include the following account types: individual, joint, organization and trust.
 
What derivative instruments potentially are subject to the dividend equivalent withholding tax?
The regulations adopt a two-part test to determine if a derivative instrument is subject to the rules. First, the derivative instruments must reference the dividend on a U.S. equity security. Examples include:
-          equity options
-          regulated single stock futures
-          regulated index futures and options on index futures
-          structured and exchange traded notes
-          CFD contracts
-          convertible bonds
-          securities lending transactions
-          derivatives on custom baskets and
-          warrants
 
If the underlying position is a U.S. equity. The exchange upon which the instrument is traded and the identity of the counterparty do not affect the application of the rules. That is, a derivative can be subject to the rules, whether it is exchange listed or over the counter or trades in the United States or overseas.
 
Second, the derivative instrument must substantially replicate the economics of the underlying U.S. equity at the time of issuance. The rules look to delta (for simple contracts) and a substantially equivalency test (for complex contracts) to make this determination.
 
Delta is a correlation measurement that computes the ratio of the change in the fair market value of the derivative instrument to a change in the fair market value of the U.S. equity referenced by the derivative.  In general, for purposes of this regulation, delta is only determined once over the life of the derivative instrument – at the time it is ‘issued’. It is not recomputed as the fair market value of the underlying security changes or when the derivative instrument is re-sold in the secondary market.
 
For most contracts, the rules are as follows:
·         Pre-2017 – a derivative instrument issued prior to January 1, 2017 (i.e., anything held by a customer with us on December 31, 2016) is not subject to the new withholding tax rules.
·         2017 - a derivative instrument issued in 2017 is potentially subject to the new withholding tax regime if the delta at the time of issuance is 1.0.
·         After 2017 – a derivative instrument issued after December 31, 2017 is potentially subject to the new withholding tax rules if the delta at the time of issuance is 0.8 or greater.
If the derivative is classified as “complex,” the delta test does not apply and instead the substantial equivalency test applies. 
 
So When Is a Derivative Instrument Issued?
Identified when a derivative instrument is issued is very important. It determines if the instrument is subject to the rules (pre-2017 issued instruments are not) and when the delta computation is made. In general, an instrument is ‘issued’ when it comes into existence, its inception date or date of original issuance. Instruments are not issued when re-sold in the secondary market.
 
As a result, there are differences in the issuance rules for listed options, futures, other exchange traded products and over-the-counter products. For example, a listed option traded on a US exchange, generally, is not issued when first listed by an exchange as available for trading. Instead, the listed option is issued (delta determined) when the option is entered into by the customer. On the other hand, for transferable derivatives, such as exchange traded notes, convertible bonds and warrants, they would be issued only when first sold. The delta determined at that time would carryover when sold to a subsequent purchaser. 
 
Are There Any Exceptions?
The rules do provide limited exceptions to withholding. These include:
•        a derivative instrument that references a “qualified index” - generally, a passive broad publicly available index on U.S. equities such as the S&P 500, NASDAQ 100 or Russell 2000.
•        a derivative instrument that references an index with little or no U.S. equity composition – such as the Hang Seng Index.
•        if the dividend equivalent payment (or portion thereof) would not be subject to U.S. withholding tax if the non-US person owned the underlying security directly. This most often will occur for derivative instruments on U.S. mutual funds, REITs and exchange traded funds that pay ‘dividends’ which are re-characterized as capital gain distributions or returns of capital.
 
Can you provide some examples of when the rules will or will not apply?
•        Customer purchases single stock futures on IBM on January 2, 2017. The delta of the future is 1.0. The future is subject to the rule.
•        Customer purchases a deep in the money OCC listed option on IBM on December 28, 2016. The delta of the future is 1.0. The option is not subject to the rule as it was issued prior to 2017.
•        Customer purchases index future on a narrow based index on January 15, 2017. Assume the index is not a ‘qualified index.’ The future is subject to the rule.
•        Customer purchases an exchange trade note that tracks U.S. equities on January 2, 2017 with a delta of 1.0. The note was issued on July 1, 2016. The option is not subject to the rule as it was issued prior to 2017
 
How is the dividend equivalent withholding computed?
If the derivative instrument is subject to the new Section 871(m), a dividend equivalent payment with respect to such instrument equals the per share dividend on the underlying U.S. equity, multiplied by the number of underlying shares referenced by the instrument, multiplied by the delta (e.g., an option contract delivering 100 shares of a stock paying $1.00 dividend and having a delta of .80 would be subject to a tax based upon $80.00 dividend equivalent payment).
 
In the case of a complex derivative contract, the dividend equivalent will be equal to the per share dividend on the underlying, multiplied by the contract’s hedge equivalent to the underlying as calculated when the contract was issued.
 
How are contracts combined for purposes of determining delta?
Starting in 2018, customers who purchase derivative instrument such as a long call having a delta below the .80 threshold and selling a put on the same underlying and same share quantity within 2 days of one another will have those positions combined for the purpose of determining whether the threshold has been exceeded (e.g., the purchase of a long call with a delta of 0.60 coupled with the sale of a put with a delta of .40 would result in a long delta of 1.0).
 
In 2017, only over-the-counter instruments are potentially subject to combination to create a delta 1.0 instrument. 
 
What information do we provide to inform clients about impacted positions?
To minimize exposure to the withholding tax, we intend to provide a TWS warning message will be provided when non-U.S. persons create an order that could generate the tax. This will give customers the option of canceling the order to avoid potential withholding or submitting the order and possibly paying the tax when a dividend occurs. Customers may avoid the potential withholding tax by not owning the derivative on the applicable withholding date (i.e., generally the dividend Record Date).
 
 

IMPORTANT NOTE: We do not provide tax, legal or financial advice. Each customer must speak with the customer’s own advisors to determine the impact that the Section 871(m) rules may have on the customer’s trading activity.


[1] While the holder of the call option does not receive a dividend, the premium paid by the holder for the option implicitly takes expected dividends into account (i.e., because the stock price is expected to drop by the amount of the dividend on the ex-dividend date, cash dividends imply lower call premiums).

Dividend Accruals

If you are a shareholder of record as of the close of business on a dividend Record Date (see KB47), you are entitled to receive the dividend on its Payment Date.  While the actual dividend amount is not assured until the payment has been made by the issuer on the Payment Date, information deemed reliable is available such that IB will accrue the value of the dividend, net of any withholding taxes, on the Ex-Date.   This information can be confirmed via the Daily Activity Statement posted to Account Management. The details of the accrual will be reflected in the statement section titled "Change in Dividend Accruals" and the net amount in a line item titled "Dividend Accruals" under the "Net Asset Value" section. If you wish to see information regarding dividends that you held through the Ex Date but which have not yet been paid out, choose "Legacy Full" from the Statements drop down when launching your statement. This will include an additional section called "Open Dividend Accruals" which will give you information on any pending dividends.

Note that dividend accruals may be either a debit (if short and borrowing the stock on the Record Date) or a credit (if long the stock on the Record date). In terms of account valuation, the dividend accrual is included in Equity with Loan Value as well as equity for purposes of determining compliance with the Pattern day Trading rules. A dividend credit accrual does not increase Available Funds and can therefore not be withdrawn until paid. A dividend accrual which is a debit does reduce Available Funds to ensure that funds are available to meet the obligation when payment is due.

Overview of IBKR's Dividend Reinvestment Program (DRIP)

IBKR offers a dividend reinvestment program whereby accountholders may elect to reinvest qualifying cash dividends to purchase shares in the issuing company. Outlined below are a series of FAQs which describe the program and its operation.

1. How can I participate in the program?
Requests to participate are initiated online via Client Portal or Account Management. The menu options vary by account type and are outlined below:
 

• Individual, Joint, Trust, IRA, Small Business Accounts – select Settings followed by Account Settings. In the Configuration panel, click the Configure (gear) icon for Dividend Reinvestment. Read the agreement, type your signature in the field provided and click Subscribe.


• Proprietary Trading Group STL Master User - select the Manage Traders, Traders and then View menu options. Enable automatic reinvestment for an individual trading sub account by clicking the blue pen icon in the Dividend Reinvestment column.


• Advisor and Broker Master Users - select the Manage Clients and then Dashboard menu options. On the Dashboard, click the account row for the desired client account to open the Client Account Details page. Enable dividend reinvestment by clicking the Edit link in the Account Configuration section.
Once enabled, you’ll be provided with an acknowledgement requiring entry of your electronic signature in order to click the Continue button. Automatic dividend reinvestment will be effective the next business day.

 

2. What accounts are eligible to participate in IBKR's Dividend Reinvestment Program?
Dividend Reinvestment is available to IB LLC, IB CAN and IB UK clients only.


3. Which securities are eligible for dividend reinvestment?
Only U.S. and Canada-listed common and preferred stocks paying cash dividends are eligible for reinvestment.


4. When does reinvestment occur?
If you are a shareholder of record as of the close of the dividend record date (see KB47) and enrolled in the dividend reinvestment program prior to the dividend payment date, IBKR will use the dividend payment to purchase additional shares of that stock on the morning of the trading day which follows confirmation of our receipt of the dividend. If a customer's credit-check fails on the day dividend was paid, the system continues to check for the next 30 days and may include it in the DRIP file when the credit-check passes. In this case the system may book a delayed DRIP trade (i.e. trade date after paydate). IBKR will also look back 30 days from the date of enrollment and will reinvest any dividends paid to the account within that 30 day time period.  Note that shares are not purchased via an issuer-sponsored reinvestment plan but rather in the open market.


5. At what price does reinvestment take place?
As shares are purchased in the open market, generally at or near the opening of trading and subject to market conditions, the price cannot determined until the total number of shares for all program participants have been purchased using combined funds. In the event that the purchase is executed in multiple smaller trades at varying prices, participants will receive the weighted-average price of such shares (i.e., each participant receives the same price). In the event IBKR is unable to reinvest the combined proceeds, each participant will receive shares on a pro rata basis (based on the dividend amount to which each participating client is entitled).

 

6. Are the full proceeds of the cash dividend available for reinvestment?
No. Only the proceeds net of commissions and taxes (if the account is subject to withholding) is reinvested.

 

7. Are dividends from shares purchased on margin and loaned by IBKR eligible for reinvestment?
Yes. If IBKR maintains a lien on shares as a result of a margin loan, the account holder will receive a cash payment in lieu of and equal to the dividend payment. This payment in lieu will be used to purchase additional shares of that stock.

 

8. Are dividends from shares loaned through IBKR’s Yield Enhancement Program eligible for reinvestment?
Yes. While IBKR makes every effort to recall shares loaned through this program prior to the dividend record date, if such shares are not recalled the account holder will receive a cash payment in lieu of and equal to the dividend payment. This payment in lieu will be used to purchase additional shares of that stock.

 

9. Is the dividend reinvestment subject to a commission charge?
Yes, standard commissions as listed on the IBKR website are applied for the purchase. Please note that the minimum commission charge is the lesser of the stated minimums (USD 1 for the Fixed structure and USD 0.35 for the Tiered structure) or 0.1% of the trade value. 

 

10. What happens if my account is subject to a margin deficiency when reinvestment occurs?
If your account is in a margin deficit and can’t initiate new positions, dividends will not be reinvested, even if you have dividend reinvestment enabled. Please note that dividend reinvestment orders are credit-checked at the time of entry—should an account go into margin deficiency at any time after that, including as a result of the end-of-day SMA check and the end of Soft Edge Margin, the account will become subject to automated liquidation.


11. Can account holders elect which securities are eligible for reinvestment?
No. Dividend reinvestment can be turned on or off for the account in its entirety and cannot be elected for a subset of securities held in the account.

 

12. What happens to cash from dividends that is insufficient to purchase a whole share?
Only in limited instances does IBKR facilitate the holding of fractional shares in an account. Any account not eligible to hold fractional shares will have the portion of the cash dividend insufficient to purchase a whole share credited to the account in the form of cash.



13. Does dividend reinvestment cover solely regular cash dividends or are special cash dividends reinvestment as well?

All cash dividends are reinvested.

 

14. What are the tax considerations associated with dividend reinvestment?

The purchase of a shares via DRIP is similar to that of any other share purchase for purposes of tax reporting. In the case of U.S. taxpayers:


- When the shares purchased via DRIP are sold they will be reported on the Form 1099B for US taxpayers in the year in which they are sold. The gain or loss will be calculated based on the FIFO method unless the account holder has selected a different method. The cost basis will be that price at which the shares were purchased and the acquisition date the date of reinvestment or purchase (not the day the dividend is paid).

- Shares purchased via dividend reinvestment are subject to wash sale calculations (i.e., if you sold a security for a loss within 30 days before or after the purchase, a wash sale will occur and that loss deferred).

- Dividend payments are subject to reporting on the Form 1099DIV as current year income even when reinvested.

In the case of non-U.S. taxpayers:

- The cash dividend is subject to U.S. tax withholding prior to reinvestment. Withholding is performed at the statutory rate or at the treaty rate, where available. All income and withholding will be reported on the Form 1042-S for the year in which the dividend payment was received.

 

Overview of Dividend Payments in Lieu ("PIL")

Payment In Lieu of a Dividend (“payment in lieu” or “PIL”) is a term commonly used to describe a cash payment to an account in an amount equivalent to the ordinary dividend. Generally, the amount paid is per share owned. In addition, the dividend in most cases is paid quarterly (i.e., four times per year). The dividend payment is classified as follows: (1) ordinary dividend; and/or (2) payment in lieu of dividend. The former designation is for a payment received directly from the issuer or its paying agent. The latter designation is used when a cash payment is received from other than the issuer or the issuer’s agent.

Payment in lieu of an ordinary dividend may be received when the shares have been bought on margin, or when the account has a subsequent margin loan due to borrowing money to facilitate the payment for additional purchases of shares or as the result of a withdrawal from the margin account. Payment in lieu of a dividend may also be received when shares are owed to the brokerage firm and have not been received by the dividend record date.

To better understand the difference between an ordinary dividend and a payment in lieu, we will explain the steps taken by IB to comply with US regulations. Each business day, the Firm analyzes the positions in each customer account, every borrow, every loan, every pledge of shares for each security held by its customers to determine how many shares are held on margin and the associated margin loan balances. For each security that is fully paid, we are required to segregate those shares in a good control location (for example, a depository or a US bank. See KB1964).  For shares that are held as collateral for a margin loan we are allowed to hypothecate and re-hypothecate shares valued up to 140 percent of the total debit balance in the customer account (See KB1967).

While the guidelines noted above for segregation of securities are clear, there are exceptions that are outside of the Firm's control. For instance, through no fault of its own, IB may have a deficit in segregated shares due to customer activity that changes the Firm’s overall segregation requirement for a security. This may be for a variety of reasons including a delay in receiving shares that have been loaned out to a counterparty after segregation requirements are recalculated and the Firm has issued a stock loan recall, sales of securities by one or more customers that reduce or eliminate margin loans, the deposit of cash by customers that similarly reduce or eliminate margin loans, or a failure of a counterparty to deliver shares for a trade settlement.

Upon issuing a recall of shares loaned, rules permit the borrower of the shares up to 3 business days to return them. The borrower of the shares is required to return them to us when we issue a recall, but if by business day 3 the shares have not been returned, IB may then issue a buy-in notice to begin the process of regaining possession of the shares. An additional 3 business days is generally needed for the purchased shares to settle and be delivered to the firm. Similarly if a counterparty fails to deliver by settlement date, shares to IB to settle a customer purchase, IB can issue a buy-in notice but the purchase of such shares are also subject to trade settlement in 3 days.

To summarize, if by the record date of a dividend certain shares have not been delivered to IB, the Firm will be paid an amount of cash that is equivalent to the dividend amount, but IB will not receive a qualified dividend payment directly from the issuer. In such cases, the Firm will receive PIL and will have no choice but to allocate such payment in lieu to customer accounts. The firm first allocates PIL to those accounts who hold the shares as collateral for a margin loan. If, after PIL is allocated to all shareholders whose accounts are not fully paid, any portion of PIL remains to be paid, it is allocated on a pro-rata basis to each remaining client account.

Account holders should be aware that a PIL may have different tax consequences than an ordinary dividend and should consult a tax advisor to understand such differences and whether they apply to their particular situation.

Welche Stichtage sind in Bezug auf Dividenden von Bedeutung?

Übersicht: 

Die folgenden Stichtage sind im Zusammenhang mit Aktiendividenden von Bedeutung:

1. Ankündigungsdatum - Das Datum, an dem die Geschäftsführung eines Unternehmens die Ausschüttung einer Dividende beschließt und das Auszahlungsdatum sowie den Dividendenstichtag (Record Date) festlegt.

2. Dividendenstichtag - Dieses Datum entscheidet darüber, welche Aktieninhaber Anspruch auf den Erhalt der Dividende haben. Sie müssen bei Handelsschluss am Dividendenstichtag Inhaber der Aktie sein, um die Dividende ausgezahlt zu bekommen.

3. Ex-Tag - An oder nach diesem Tag wird die Aktie ohne Anspruch auf Erhalt der Dividende gehandelt. Für die meisten Aktientransaktionen in den USA gilt die übliche Abwicklungsfrist, d. h. drei Geschäftstage nach Abschluss der Transaktion. Daher muss ein Händler die Aktien drei Geschäftstage vor dem Dividendenstichtag kaufen, um Anspruch auf die Dividendenzahlung zu haben. Dementsprechend liegt der Ex-Tag (in den USA) zwei Tage vor dem Dividendenstichtag.

4. Auszahlungstag - Der Tag, an dem die angekündigte Dividende an alle Inhaber von Aktien gemäß Erfassung am Ende des Dividendenstichtags ausgeschüttet wird.

Wissenswertes zur vorzeitigen Ausübung von Call-Optionen

EINFÜHRUNG

Die Ausübung einer Aktien-Call-Option vor Ende der Laufzeit bietet im Regelfall keine finanziellen Vorteile, denn:

  • es bedeutet, das jeglicher verbleibende Zeitwert der Option verfällt;
  • es erfordert einen höheren Kapitaleinsatz zur Zahlung oder Finanzierung der Bereitstellung der Aktien; und
  • für den Inhaber der Option steigt unter Umständen das Risiko eines Verlustes an den Aktien im Verhältnis zur Optionsprämie.

Dennoch kann es für Depotinhaber, die über die Voraussetzungen verfügen, um erhöhte Kapital- oder Leihanforderungen zu erfüllen und das ggf. erhöhte Verlustrisiko tragen zu können, finanziell von Vorteil sein, die vorzeitige Ausübung einer amerikanischen Call-Option zu beantragen, um von einer bevorstehenden Dividendenausschüttung zu profitieren.

HINTERGRUND

Als Informationshintergrund sei erwähnt, der Inhaber einer Call-Option nicht berechtigt ist, eine Dividende auf die zugrunde liegende Aktie zu beziehen, da der Anspruch auf diese Dividende ausschließlich für den Inhaber der Dividende zum Dividendenstichtag entsteht.  Bei ansonsten gleichen Bedingungen sollte der Kurs der Aktie um den Betrag sinken, der der Höhe der Dividende am Ex-Tag entspricht. Während die Optionspreistheorie davon ausgeht, dass der Call-Kurs den diskontierten Wert der erwarteten Dividendenausschüttungen über die Laufzeit hinweg abbildet, kann dieser jedoch auch am Ex-Tag fallen. Die folgenden Umstände machen den Eintritt dieses Szenarios besonders wahrscheinlich und die vorzeitige Ausübung der Option vorteilhaft:

1. Die Option steht tief im Geld und verfügt über einen Delta-Wert von 100.

2. Die Option verfügt lediglich über einen geringen oder keinen verbleibenden Zeitwert.

3. Der Dividendenbetrag ist relativ hoch und der Ex-Tag liegt vor dem Fälligkeitsdatum der Option. 

BEISPIELE

Um die Auswirkungen dieser Umstände mit Blick auf die Entscheidung über eine vorzeitige Ausübung zu veranschaulichen, sei als Beispiel ein Depot gegeben, in dem sich Long-Cash-Guthaben in Höhe von $9,000  und eine Long-Call-Position auf eine fiktive Aktie „ABC“ mit einem Ausübungskurs von $90.00 und einer verbleibenden Laufzeit von 10 Tagen befindet. ABC wird aktuell zu einem Kurs von $100.00 gehandelt und es wurde eine Dividendenausschüttung in Höhe von $2.00 pro Aktie mit dem morgigen Tag als Ex-Tag angekündigt. Weiterhin sei angenommen, dass der Kurs der Option und der Aktienkurs sich ähnlich verhalten und am Ex-Tag um den Dividendenbetrag fallen.

Unter diesen Voraussetzungen werden wir die Ausübungsentscheidung unter der Absicht betrachten, die 100-Aktien-Delta-Position beizubehalten und das Gesamteigenkapital zu maximieren, indem wir zwei Optionskursannahmen verwenden: Im ersten Fall wird die Option bei Parität verkauft und im zweiten Fall über Parität.

SZENARIO 1: Optionskurs bei Parität - $10.00
Wird eine Option bei Parität gehandelt, ermöglicht die vorzeitige Ausübung die Erhaltung des Delta der Position und umgeht den Wertverlust in der Long-Option, wenn die Aktie ex-Dividende gehandelt wird. In diesem Fall werden die Barerträge vollständig eingesetzt, um die Aktien bei Ausübung zu kaufen. Die Optionsprämie verfällt und die Aktie (abzüglich des Dividendenbetrags) und die zahlbare Dividende werden dem Depot gutgeschrieben. Das gleiche Endergebnis kann durch den Verkauf der Option vor dem Ex-Tag und den Kauf der Aktie erzielt werden:

SZENARIO 1

Bestandteile des

Depots

Kontostand

zu Beginn 

Vorzeitige

Ausübung

Keine

Maßnahme

Verkauf der Option &

Kauf der Aktie

Barmittel $9,000 $0 $9,000 $0
Optionen $1,000 $0 $800 $0
Aktien $0 $9,800 $0 $9,800
Zahlbare Dividende $0 $200 $0 $200
Gesamteigenkapital $10,000 $10,000 $9,800 $10,000

 

 

SZENARIO 2: Optionskurs über Parität - $11.00
Wird eine Option oberhalb der Paritätsgrenze gehandelt, ist die vorzeitige Ausübung der Option zur Ausnutzung des Abschlags zwar besser als keinerlei Maßnahmen zu ergreifen, aber nicht unbedingt finanziell vorteilhaft. In diesem Szenario würde die vorzeitige Ausübung zu einem Verlust von $100 Optionszeitwert führen, während Untätigkeit einen Verlust der $200 Dividendenwert bedeuten würde. Die beste Vorgehensweise wäre hier der Verkauf der Option zur Gewinnung des Zeitwerts und der Kauf der Aktie, um die Dividende zu erhalten.

SZENARIO 2

Bestandteile des

Depots

Kontostand

zu Beginn

Vorzeitige

Ausübung

Keine

Maßnahme

Verkauf der Option &

Kauf der Aktie

Barmittel $9,000 $0 $9,000 $100
Optionen $1,100 $0 $900 $0
Aktien $0 $9,800 $0 $9,800
Zahlbare Dividende $0 $200 $0 $200
Gesamteigenkapital $10,100 $10,000 $9,900 $10,100

  

HINWEIS: Depotinhaber, die eine Long-Call-Position als Bestandteil eines Spreads halten, sollten insbesondere die Risiken einer Nicht-Ausübung der Long-Seite des Spreads in Anbetracht der Wahrscheinlichkeit einer Zuteilung für die Short-Seite des Spreads bedenken. Bitte beachten Sie, dass die Zuteilung eines Short-Calls zu einer Short-Position für die entsprechende Aktie führt und Inhaber von Short-Positionen einer Aktie zum Dividendenstichtag verpflichtet sind, die Dividende an den Verleiher der Aktien zu zahlen. Darüber hinaus erlaubt der Bearbeitungsprozess für Ausübungsanträge der Clearingstelle keine Einreichung von Ausübungsanträgen als Reaktion auf eine Zuteilung.

Nehmen wir als Beispiel einen Credit-Call-(Baisse-)Spread für den SPDR S&P 500 ETF Trust (SPY), bestehend aus 100 Short-Kontrakten für März '13 $146 und 100 Long-Kontrakten für März '13 $147. Am 14. März 2013 kündigte der SPY Trust eine Dividende von $0.69372 pro Aktie mit Ausschüttung am 30. April 2013 für registrierte Aktieninhaber zum Stand vom 19. März 2013 als Stichtag an. Angesichts der Abwicklungsfrist von 3 Geschäftstagen für US-Aktien hätte der Kauf der Aktien oder die Ausübung der Call-Option spätestens am  14. März 2013 erfolgen müssen, um Anspruch auf die Dividende zu erhalten, da die Aktie ab dem folgenden Tag ex-Dividende gehandelt wurde. 

Am 14. März 2013, mit einem verbleibenden Handelstag bis zur Fälligkeit, wurden die beiden Optionskontrakte bei Parität gehandelt, was einem maximalen Risiko von 100 US-Dollar pro Kontrakt bzw. 10,000 US-Dollar für die Position von 100 Kontrakten entspricht. Jedoch wurde die Gelegenheit versäumt, die Long-Kontrakte auszuüben um die Dividende zu erhalten und sich für den wahrscheinlichen Fall einer Zuteilung für die Short-Kontrakte aufgrund anderer nach der Dividende strebender Anleger abzusichern. In der Folge entstand ein zusätzliches Risiko von $67.372 pro Kontrakt bzw. $6,737.20 für die Gesamtposition, was der Dividendenzahlungsverpflichtung im Falle einer Zuteilung aller Short-Calls entspricht. Wie sich der nachstehenden Tabelle entnehmen lässt, wäre das maximale Risiko bei Ermittlung der endgültigen Abwicklungskurse am 15. März 2013 bei $100 pro Kontrakt verblieben, wenn für die Short-Optionsseite keine Zuteilung erfolgt wäre.

Datum SPY Schlusskurs März '13 $146 Call März '13 $147 Call
14. März 2013 $156.73 $10.73 $9.83
15. März 2013 $155.83   $9.73 $8.83

Weitere Informationen dazu, wie Sie einen Antrag auf vorzeitige Ausübung einreichen, erhalten Sie auf der IB-Website.

 

Der vorstehende Artikel wird ausschließlich zu Informationszwecken bereitgestellt. Er stellt keine Empfehlung oder Handelsberatung dar und vertritt nicht die Einschätzung, dass die vorzeitige Ausübung von Optionen für alle Kunden und Transaktionen gewinnbringend oder angemessen ist. Depotinhaber sollten einen Steuerexperten konsultieren, um zu ermitteln, ob und in welcher Form eine vorzeitige Ausübung zu steuerlichen Konsequenzen führen kann, und sollten besonderes Augenmerk auf mögliche Risiken beim Ersatz einer Long-Optionsposition durch eine Long-Aktienposition richten.

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