Prozess zur Umwandlung von ADRs

Ein American Depository Receipt (ADR) ist ein physisches Zertifikat, das die Inhaberschaft von American Depository Shares (ADS) belegt. ADS sind eine auf US-Dollar lautende Form einer Eigenkapitalbeteiligung an einem nicht US-amerikanischen Unternehmen. ADS stehen stellvertretend für die ausländischen Aktien des betreffenden Unternehmens, die von einer Depotbank im Heimatland dieses Unternehmens verwahrt werden. Sie tragen die wirtschaftlichen und unternehmensbezogenen Rechte der ausländischen Aktien, vorbehaltlich der auf dem ADR-Zertifikat angegebenen Bestimmungen.

Inhaber der zugrunde liegenden Stammaktien können eine Umwandlung dieser Aktien in ein ADR beantragen. Ebenso können Inhaber eines ADRs eine Umwandlung in die zugrunde liegenden Stammaktien beantragen.

IB bietet eine solche Umwandlung für die hier aufgeführten Aktien an.

 

Übermittlung von Aktien zur Umwandlung

Zur Beantragung einer Umwandlung der zugrunde liegenden Wertpapiere in ein ADR, oder umgekehrt, können Kontoinhaber das Tools von IB für Auswahlen zu freiwilligen Kapitalmaßnahmen (Voluntary Election Tool) verwenden. Auf dieses Tool können Kontoinhaber wie folgt zugreifen:

  1. Loggen Sie sich in die Kontoverwaltung ein.
  2. Klicken Sie entweder auf das Tools-Icon auf der linken Seite in der Kontoverwaltung oder öffnen Sie das Menü „Support“ und klicken Sie dann auf „Tools“, um zum Tool-Index zu gelangen.
  3. Klicken Sie in der Auflistung der Tools auf „Kapitalmaßnahmen“ und öffnen Sie dann in der Tabelle mit verschiedenen Arten von Kapitalmaßnahmen die Registerkarte „Umwandlungen“.
  4.  

     

     4. Suchen Sie in der Tabelle die Wertpapiere aus, die Sie verwenden möchten, und klicken Sie ganz rechts in der Tabelle „Zuteilen“.

 

Wenn Sie den Link angeklickt haben, öffnet sich ein neues Fenster, in dem Ihnen Informationen zu den Bedingungen des Umwandlungsangebotes angezeigt werden. Wenn Sie diese Bedingungen geprüft haben, können Sie Ihre Auswahl übermitteln.

 

      

Bitte beachten Sie: Für eine ADR-Umwandlungsanfrage werden Gebühren erhoben. In der Übersicht wird ein Schätzwert für die Gebühren angezeigt, doch der Betrag, der letztlich dem Konto in Rechnung gestellt wird, hängt von der Bearbeitungsgebühr ab, die die Abwicklungsstelle zum Zeitpunkt der Durchführung der Maßnahme berechnet. Daher kann es zu Abweichungen vom anfänglichen Schätzwert kommen.

 

Häufig gestellte Fragen

 

Wird für die Umwandlung ein Mindestwert vorausgesetzt?

Zur Durchführung einer Umwandlung ist bei IB kein Mindestwert an Aktien oder ADRs erforderlich.

Ich kann meine ADRs/Stammaktien nicht in der Liste der zur Umwandlung verfügbaren Positionen finden.

Falls das betreffende Wertpapier nicht in der Tabelle aufgeführt ist, können Kunden eine Anfrage per Ticket senden. Bitte geben Sie in dem Ticket das Wertpapier an, das Sie umwandeln möchten, sowie die gewünschte Anzahl an Aktien. Bei Eingang des Tickets prüft IB Ihre Anfrage und informiert Sie darüber, ob Ihre gewünschte Aktion angeboten werden kann.

Wann kann ich mit meinen neuen Aktien rechnen, wenn ich meine Umwandlungsanfrage gestellt habe?

Sobald die gewünschten Aktien im Konto verrechnet wurden, wird eine Anfrage an die Abwicklungsstelle weitergeleitet. Viele Anfragen werden innerhalb von 1 bis 2 Geschäftstagen abgeschlossen. Da die Bearbeitung jedoch von Drittparteien in verschiedenen Regionen abhängt, ist dies lediglich ein Orientierungswert und es kann im konkreten Fall zu einer längeren Bearbeitungsdauer kommen. Bei Erhalt der neuen Aktien wird die Position dem Konto zugeteilt.

Was geschieht, wenn ich meine Auswahl übermittelt habe?

Wenn Ihre Auswahl übermittelt wurde, wird als nächstes eine Anfrage an die Abwicklungsstelle gesendet. Die zur Umwandlung übermittelten Aktien werden zu einem Contra-Symbol im Konto verschoben, das nicht marginfähig und nicht handelbar ist. Die Aktien verbleiben dort, bis die Umwandlung abgeschlossen wurde. Kontoinhaber sollten ihr Konto beobachten und sicherstellen, dass das Konto während dieses Vorgangs stets die geltenden Margin-Anforderungen erfüllt.

Wie kann ich die Gebühren in Erfahrung bringen, die bei der Umwandlung anfallen?

Zunächst wird die geschätzte Gebühr pro Aktie in der Beschreibung zur Umwandlung angegeben. Auf Basis dieser Informationen sind die Kontoinhaber dann selbst für die Berechnung der anfallenden Gebühren verantwortlich. Für alle Umwandlungen wird eine IB-Provision in Höhe von 500 USD erhoben, zzgl. Weitergabe externer Kosten.

Ich habe mit dem ADR-Emittenten einen Gebührensatz für die Umwandlung ausgehandelt. Wie kann ich sicherstellen, dass mir diese vereinbarte Gebühr in Rechnung gestellt wird?

Falls ein Kontoinhaber einen spezifischen Gebührensatz ausgehandelt hat, sollte er die entsprechenden Informationen zu der vereinbarten Gebühr sowie den Name und die Telefonnummer einer Kontaktperson im Anfrageticket angeben. IB prüft anschließend die Details und stellt, sobald die Angaben bestätigt wurden, sicher, dass der entsprechende Gebührensatz vom Konto abgebucht wird.

Kann ich nicht verrechnete Aktien umwandeln?

Nein. Es können nur verrechnete Aktien zur Umwandlung an die Abwicklungsstelle übermittelt werden.

Dividend Accruals

If you are a shareholder of record as of the close of business on a dividend Record Date (see KB47), you are entitled to receive the dividend on its Payment Date.  While the actual dividend amount is not assured until the payment has been made by the issuer on the Payment Date, information deemed reliable is available such that IB will accrue the value of the dividend, net of any withholding taxes, on the Ex-Date.   This information can be confirmed via the Daily Activity Statement posted to Account Management. The details of the accrual will be reflected in the statement section titled "Change in Dividend Accruals" and the net amount in a line item titled "Dividend Accruals" under the "Net Asset Value" section. If you wish to see information regarding dividends that you held through the Ex Date but which have not yet been paid out, choose "Legacy Full" from the Statements drop down when launching your statement. This will include an additional section called "Open Dividend Accruals" which will give you information on any pending dividends.

Note that dividend accruals may be either a debit (if short and borrowing the stock on the Record Date) or a credit (if long the stock on the Record date). In terms of account valuation, the dividend accrual is included in Equity with Loan Value as well as equity for purposes of determining compliance with the Pattern day Trading rules. A dividend credit accrual does not increase Available Funds and can therefore not be withdrawn until paid. A dividend accrual which is a debit does reduce Available Funds to ensure that funds are available to meet the obligation when payment is due.

Delivery Settings for Shareholder Materials

IB’s default setting for distributing shareholder communications (e.g., proxy materials and annual reports) from U.S. and Canadian issuers is electronic delivery.  Under this method the account holder will receive an email notice when information becomes available for a security they hold from our processing agent, Mediant Communications. This notification will provide the necessary links for accessing the information and voting through the Internet in lieu of receiving these documents via postal service. The technology which you will need to secure the information includes access to the Internet and a web browser supporting secure connections. In addition, you will need to be able to read the documents online and print a copy provided your system supports documents in a PDF format.

 

Other items of note:

 -  We recommend that you add the following addresses to your email address book to minimize the possibility of communications being routed to your junk folder or rejected by your email provider as spam: InteractiveBrokers@proxydocs.com, InteractiveBrokers@investorelections.com, InteractiveBrokers@proxypush.com, InteractiveBrokers@prospectusdocs.com.
 
-  Issuers reserve the right, and are sometimes required by regulation, to send certain shareholder communications via postal mail regardless of the account holder’s preference for electronic delivery. This will most often be the case for interim or special meetings or for contested voting matters.
 
-  Account holders may withdraw their consent to electronic delivery and revert to postal delivery at any time by submitting a request through the Message Center located with Account Management.  Note that changes to delivery settings are not applied to shareholder materials where the record date has already been sent. Account holders may, therefore, continue to receive deliveries for certain securities via the existing method for a period of 2 to 4 weeks after requesting a change.
 

-  The information above applies solely to shareholder communications associated with U.S. and Canadian issuers. The delivery of communications for securities issued outside of these two countries is typically electronic, but managed directly by the issuer or its agent (i.e., not Mediant). 

 

See also: Non-Objecting Beneficial Owner (NOBO)

Fusionsarbitrage: Handel mit Werten von Unternehmen, die in eine bevorstehende Fusion/Übernahme involviert sind

Der Handel mit Wertpapieren von Unternehmen, die in eine angekündigte aber noch nicht komplett vollzogene Fusion involviert sind, wird auch als „Fusionsarbitrage“ bezeichnet.

Wenn ein Unternehmen den Beschluss fasst, die Kontrolle über eine börsennotierte Gesellschaft zu übernehmen, liegt der Preis pro Aktie, den die Käufergesellschaft für die Zielgesellschaft zahlt, in der Regel über dem regulären Börsenkurs der Aktie. Diese Differenz wird auch als „Übernahmeprämie“ bezeichnet.

Nachdem die Konditionen der Übernahme bekannt gegeben wurden, steigt der Aktienkurs der Zielgesellschaft, verbleibt aber üblicherweise etwas unterhalb des Kurses, der in den Übernahmekonditionen festgesetzt wurde.

Beispiel: Gesellschaft A vereinbart den Kauf von Gesellschaft B. Vor der Bekanntgabe der Übernahme wurden die Aktien der Gesellschaft B zu einem Kurs von 20.00 US-Dollar pro Aktie gehandelt. Die Übernahmekonditionen legen eindeutig fest, dass Gesellschaft A 25.00 US-Dollar in bar pro Aktie der Gesellschaft B zahlen muss. Kurz nach Bekanntgabe des Deals wäre es in diesem Fall nicht ungewöhnlich, dass der Kurs der Aktien von Gesellschaft B auf 24.90 US-Dollar steigt – das heißt auf einen höheren Kurs als zuvor, aber dennoch 40 Basispunkte unter dem vereinbarten Übernahmepreis.

Dieser Abschlag beruht auf zwei hauptsächlichen Gründen:

  1. Die Übernahme wurde zwar angekündigt, aber es ist möglich, dass sie z. B. aufgrund von aufsichtsrechtlichen oder betrieblichen Hinderungsgründen oder Finanzierungsschwierigkeiten nie zum Abschluss kommt, und
  2. Zinskosten fallen für das Halten der Aktien der Zielgesellschaft an.

Falls die Käufergesellschaft eine börsennotierte Gesellschaft ist, kann die Übernahme auch in Form eines Aktientauschs erfolgen, bei dem die Käufergesellschaft den Preis für die Zielgesellschaft mit eigenen Aktien in einem bestimmten Tauschverhältnis bezahlt. Sobald eine Übernahme per Aktientausch bekanntgegeben wird, stellt der Kurs der Aktien der Zielgesellschaft eine Funktion des Aktienkurses der Käufergesellschaft dar.

Beispiel: Gesellschaft C, deren Aktien zu einem Kurs von 10.00 US-Dollar gehandelt werden, vereinbart den Kauf der Gesellschaft D, deren Aktien zu einem Kurs von 15.00 US-Dollar gehandelt werden. Die Konditionen des Deals sehen vor, dass Gesellschaft C zwei ihrer eigenen Aktien für jede Aktie der Gesellschaft D zahlt. Kurz nach der Bekanntgabe dieser Übernahme wäre es nicht unüblich, dass die Aktien der Gesellschaft D an der Börse auf einen Kurs von 19.90 US-Dollar steigen, obwohl zwei Aktien der Gesellschaft C derzeit einem Barwert von 20.00 US-Dollar entsprechen.

Ebenso wie bei einer Barübernahme wird der Handelskurs der Aktien der Zielgesellschaft - aufgrund möglicher Hindernisse im Übernahmeprozess  und aufgrund von Zinskosten - üblicherweise etwas unter dem in der Übernahmevereinbarung vorgesehenen Verhältnis der Aktien liegen. Dieser Spread kann darüber hinaus auch durch Unterschiede hinsichtlich erhaltener und geschuldeter Dividenden während der erwarteten Dauer der Übernahme beeinflusst werden, sowie auch durch Probleme in Bezug auf das Leihen von Aktien der Käufergesellschaft. In manchen Fällen werden Übernahmen anhand eines variablen Aktienverhältnisses durchgeführt oder es wird ein variables Aktientauschverhältnis mit einer Ober- und Untergrenze vereinbart. Bei einigen Fusionen wird auch eine Kombination aus Aktien und Barmitteln verwendet, was eine Wahl seitens der Inhaber der Zielgesellschaft erfordert. Vereinbarungen solcher Art haben deutlich komplexere Auswirkungen auf die Beziehung zwischen den Aktienkursen der Käufergesellschaft und der Zielgesellschaft als es bei einer einfachen Standard-Barübernahme oder Aktientausch-Übernahme mit festen Tauschverhältnis der Fall ist, und folglich erfordern sie sehr spezifische, komplexe Handelsstrategien.

Sowohl bei Barübernahmen als auch bei Aktientauschvereinbarungen mit festem Tauschverhältnis verringert sich der Abschlag des Marktkurses der Zielgesellschaft gegenüber dem Kaufpreis zunehmend, je näher das Abschlussdatum der Übernahme rückt und je mehr wichtige Hürden im Übernahmeprozess, z. B. der erfolgreiche Erhalt der Finanzierung und die Zustimmung der Aktionäre und der Aufsichtsbehörden, überwunden werden. In der Regel hebt sich der Kursabschlag bis zu dem Tag, an dem die Übernahme endgültig vollzogen wird, weitestgehend auf.

Gängige Fursionsarbitrage-Strategien versuchen, den Spread zwischen dem aktuellen Handelskurs der Aktien einer übernommenen Gesellschaft und dem letztlichen Preis in der Übernahmevereinbarung zu nutzen. Im Falle einer Barübernahme besteht das gängigste Fusionsarbitrage-Geschäft darin, Aktien der Zielgesellschaft zu kaufen, während deren Kurs am offenen Markt niedriger ist als der Übernahmepreis, in der Hoffnung, dass die Übernahme erfolgreich durchgeführt wird und der Aktienkurs der Zielgesellschaft auf den vereinbarten Übernahmepreis ansteigt. Im Falle einer Übernahme mit einem festen Aktientauschverhältnis besteht das gängigste Fusionsarbitrage-Geschäft darin, Aktien der Zielgesellschaft zu kaufen und gleichzeitig einen Leerverkauf mit Aktien der Käufergesellschaft auszuführen, während die Aktien der Zielgesellschaft zu einem niedrigeren Kurs als dem vereinbarten Übernahmepreis gehandelt werden - berechnet aus den aktuellen Aktienkursen der Gesellschaften und dem für die Übernahme festgelegten Tauschverhältnis. In beiden Fällen spekuliert der Trader darauf, dass die Übernahme zu Stande kommt und erzielt seinen Gewinn aus der Annäherung des Handelskurses an den Übernahmepreis.

Ist ein Trader der Ansicht, dass der Markt zu optimistisch hinsichtlich der Aussichten einer Übernahme ist, so kann er natürlich auch die entgegengesetzten Transaktionen zu den vorstehend beschriebenen Geschäften eingehen – d. h. er führt einen Leerverkauf der Aktien der Zielgesellschaft aus und kauft ggf. Aktien der Käufergesellschaft.

Fusionsarbitrage-Strategien bergen, wie alle Trading-Strategien, inhärente Risiken.

Die vorstehend beschriebenen Long-Strategien für Fusionsarbitrage-Geschäfte zielen auf Profite im Falle einer erfolgreichen Abwicklung der Übernahme ab. Falls sich die Übernahme jedoch verzögert oder sie nicht zu Stande kommt – oder selbst wenn lediglich Gerüchte über eine Verzögerung oder einen Abbruch aufkommen – riskieren Sie mit diesen Strategien einen Kapitalverlust und unter Umständen sogar den Verlust einer Summe, die Ihren ursprünglichen Anlagebetrag übersteigt. Bei Short-Strategien für Fusionsarbitrage-Geschäfte riskieren Sie Verluste, falls die Übernahme tatsächlich vollzogen wird. Im Falle eines verbesserten Angebots für die Zielgesellschaft entsteht ein erhebliches Verlustpotenzial.

Diese Mitteilung wird ausschließlich zu Informationszwecken versendet und stellt keine Empfehlung oder Werbung für den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Der Handel mit Aktien von Gesellschaften, die in eine bevorstehende Fusion involviert sind, birgt inhärente Risiken. Sie sollten sich eingehend mit den Konditionen und Risiken der geplanten Transaktion vertraut machen, bevor Sie eine Handelsentscheidung treffen. Kunden tragen die alleinige Verantwortung für ihre eigenen Handelsentscheidungen.

Informationen zu IB's Benachrichtigungsprozess für Kapitalmaßnahmen

IB bezieht von verschiedenen externen Quellen Information zu angekündigten und aktuell erfolgenden obligatorischen und freiwilligen Kapitalmaßnahmen. Um Kunden entsprechend in Kenntnis zu setzen, unternimmt IB die folgenden Schritte:

Feststellung der Art der Kapitalmaßnahme - Jede Maßnahme wird von unseren Systemen registriert und entweder als obligatorische Maßnahme (Fälle, in denen die Aktionäre nicht aktiv werden müssen) oder als freiwillige Maßnahme (Fälle, in denen Aktionäre zwischen verschiedenen Handlungsalternativen wählen können) identifiziert.

Festlegung der Benachrichtigungsmethode in Abhängigkeit von der Art der Kapitalmaßnahme

  • Obligatorische Maßnahmen - IB verschickt eine allgemeine Benachrichtigung an alle Kontoinhaber, die betroffene Aktien-, CFD-. Options- oder Future-Positionen halten, um Kunden auf die bevorstehende Kapitalmaßnahme hinzuweisen. Bei obligatorischen Kapitalmaßnahmen kann es sich beispielsweise um Aktiensplits, Übernahmen oder Aktien-/Bardividenden handeln.
  • Freiwillige Kapitalmaßnahmen - IB prüft die Konditionen des Angebots bei der Verwahrstelle oder dem Abwicklungsbeauftragten. Wenn die Konditionen bestätigt wurden, macht IB das Angebot über das Auswahltool für Kapitalmaßnahmen in der Kontoverwaltung verfügbar (klicken Sie hier, um weitere Informationen zur Nutzung des Auswahltools für freiwillige Kapitalmaßnahmen zu erhalten). Sobald IB das Angebot zur Wahl stellt, wird ein Benachrichtigungsticket an alle in Frage kommenden Aktieninhaber verschickt. Die Kunden können ihre Auswahl direkt über die Kontoverwaltung treffen, sobald der Auswahlzeitraum begonnen hat. Bitte beachten Sie, dass Inhaber von CFDs bei freiwilligen Maßnahmen nicht berechtigt sind, eine Auswahl zu treffen. IB legt für Inhaber von CFDs auf Basis der Richtlinien für Kapitalmaßnahmen entsprechende Anpassungen fest.

Hinweis: Die Erstellung der Auswahlübersicht kann zusätzliche Zeit in Anspruch nehmen, da hierbei händische Bearbeitungsschritte erforderlich sind.

Allgemeine Anmerkungen zu den bereitgestellten Informationen

Bitte beachten Sie, dass wir Benachrichtigungen über bevorstehende und aktuell erfolgende Kapitalmaßnahmen als Entgegenkommen bereitstellen, um Informationen verfügbar zu machen, die für unsere Kunden unter Umständen von Bedeutung sind. Sämtliche Informationen werden nach bestem Wissen bereitgestellt und IB kann dementsprechend keine Gewähr hinsichtlich der Aktualität und Richtigkeit dieser Informationen geben. Es kann vorkommen, dass sich die Konditionen eines Angebotes ändern, ohne dass neue Informationen an unsere Kunden versendet werden. Es liegt in der Verantwortung der Kunden, alle Konditionen der jeweiligen Kapitalmaßnahme anhand einer externen Quelle - z. B. der Unternehmenswebsite oder Veröffentlichungen in den Nachrichten - zu überprüfen, bevor sie Handelsentscheidungen treffen.

 

 

Welche Stichtage sind in Bezug auf Dividenden von Bedeutung?

Übersicht: 

Die folgenden Stichtage sind im Zusammenhang mit Aktiendividenden von Bedeutung:

1. Ankündigungsdatum - Das Datum, an dem die Geschäftsführung eines Unternehmens die Ausschüttung einer Dividende beschließt und das Auszahlungsdatum sowie den Dividendenstichtag (Record Date) festlegt.

2. Dividendenstichtag - Dieses Datum entscheidet darüber, welche Aktieninhaber Anspruch auf den Erhalt der Dividende haben. Sie müssen bei Handelsschluss am Dividendenstichtag Inhaber der Aktie sein, um die Dividende ausgezahlt zu bekommen.

3. Ex-Tag - An oder nach diesem Tag wird die Aktie ohne Anspruch auf Erhalt der Dividende gehandelt. Für die meisten Aktientransaktionen in den USA gilt die übliche Abwicklungsfrist, d. h. drei Geschäftstage nach Abschluss der Transaktion. Daher muss ein Händler die Aktien drei Geschäftstage vor dem Dividendenstichtag kaufen, um Anspruch auf die Dividendenzahlung zu haben. Dementsprechend liegt der Ex-Tag (in den USA) zwei Tage vor dem Dividendenstichtag.

4. Auszahlungstag - Der Tag, an dem die angekündigte Dividende an alle Inhaber von Aktien gemäß Erfassung am Ende des Dividendenstichtags ausgeschüttet wird.

How to Use the Voluntary Corporate Action Election UI - Withdraw Submitted Elections

Once Interactive Brokers has submitted elections for a voluntary corporate action to the agent ("street"), the elected positions will be transferred by an internal booking to a new symbol to await the final allocation. At this point, the elected position will be considered "committed".

In the event a voluntary corporate action offering period is extended, the company will announce whether shares which had previously been submitted may be withdrawn from such election. In the event this is available, IB will re-open the corporate action election window and will modify the shares from Committed / Unavailable to Committed / Available.

Shares which are reflected on the Voluntary CA Election UI as Committed / Available may be modified by reducing the election quantity for the previously submitted election choice (in the case of a single account) or by selecting Remove All Allocations (in the case of a multi-tiered account structure).

Once updated, a new election may be made either within the same log-in session or by returning at a later point prior to the IB deadline for elections.

Please know that shares for which a withdraw has been requested will be returned to the target symbol and will become available for trading again once IB has confirmed the withdraw with the agent. This may take up to 24 hours. Should you not see a change in the symbol within your statement or through IB's trading platforms, please contact IB Customer Service directly.

Information: How Interactive Brokers processes a partial call of a US security

A partial call is when securities are redeemed for cash by the issuer prior to the maturity date of the instrument. Callable securities include bonds and preferred stocks. The issuer will announce the record date of the call at which time holders of settled positions may become subject to the call.

The US depository (DTCC) will run an allocation algorithm and assign called lots to brokers. While the issuer may announce a redemption ratio, there is no guarantee that the depository will assign the call to every broker holding the called issue at the defined date.

Upon receipt of the call information Interactive Brokers will run an impartial lottery in an attempt to assign the call evenly to all account holders whose positions have been determined to be against the position held at the depository It is important to note that while an account may be long shares, a portion of those shares may be lent or in some other way not considered part of Interactive Broker’s free position at the depository. As such those shares will not be considered when determining the allocation of the call. Also, when determining the final allocation, IB will attempt, but cannot guarantee, that the processing of a partial call does not result in an account holding a position which is less than a round lot. For instance, if Interactive Brokers is called for 2,000 bonds and the assignment of the partial call to a holder of 1,000 bonds would result in the holder being unable to close the resulting position, the holder may be excluded from the allocation process. Such exclusion may result in a holder being assigned on the call for a higher percentage of their bonds than the issuer has announced.

Assignment of calls will be handled shortly after the announcement by the depository. Customers will have the assigned position moved to a contra-symbol to await allocation of the funds to the account.

 

Dividend Tax Withholding on Depository Receipts

In the event an account holds a dividend paying depository receipt, at the time of the dividend payment taxes will be withheld. In several jurisdictions, IB is unable to efficiently comply in an electronic, straight-through manner with the required beneficial owner disclosure requirements. As such, dividends on depository receipts where full beneficial owner disclosure is required in order to receive beneficial tax treatment will be withheld at the maximum tax rate applicable.

Shareholders will not be eligible for reduced tax treatment on the allocation of cash through IB. All shareholders should consult their tax advisor for information on how to obtain a tax refund or tax credit for such activity.


Merger Arbitrage: Trading in Companies Involved in Pending Mergers/Acquisitions

Trading the securities of companies involved in announced but as-yet incomplete mergers is known as “Merger Arbitrage.”

When a company decides to assume control of a public company, the per-share price that the acquiring company must agree to pay for the target company is typically greater than the prevailing per-share stock price on the public exchange. This price difference is known as the “takeover premium.”

After the takeover terms are announced, the share price of the target company rises, but typically continues to hover somewhat below the price specified in the takeover terms.

Example: Company A agrees to purchase Company B. Prior to the takeover announcement, Company B’s shares trade on the NYSE for $20.00 per share. The deal terms specify that Company A will pay $25.00 in cash per share of company B. Shortly after the deal is announced, it would not be unusual to see Company B’s stock trading at $24.90 – higher than it had been trading, but still a 40 basis point discount versus the agreed upon deal price.

There are two primary reasons for this discount:

  1. While the takeover has been announced, it may never be completed, because of, e.g., regulatory, business, or financing difficulties; and,
  2. The interest cost of holding the target company’s shares.

If the acquiring company is a public company, the takeover deal may also be structured as a “Fixed Ratio” deal, where the acquiring company pays for the target company in a fixed ratio of its shares. Once a fixed-ratio acquisition deal is announced, the stock price of the target company’s shares will become a function of the acquiring company’s stock price.

Example: Company C, whose stock price is $10.00, agrees to acquire Company D, whose stock price is $15.00. The deal terms specify that two shares of Company C will be paid per share of Company D. Shortly after the deal is announced, it would not be unusual to see Company D’s stock trade at $19.90 on the stock exchange, even though two shares of Company C are currently worth $20.00 in cash.

As with a cash deal, the trading price of the target company will typically be at a discount to that implied by the deal ratio because of potential deal roadblocks and interest costs. This spread can also be influenced by differences in dividends received versus dividends owed over the expected life of the deal, and also by difficulties in borrowing the acquirer’s shares. (Sometimes takeovers are structured using floating ratios of stock, or with collars around a floating stock-for-stock ratio. There are also mergers that use combinations of stock and cash that require an election by holders of the target company. Such deals will make the relationship between the acquiring company and target company stock prices much more complicated than for standard, plain vanilla “cash” and “fixed ratio” takeover deals), and require very specific, intricate trading strategies.

For both Cash and Fixed Ratio takeover deals, the discount on the open market price of the target company tends to shrink as the closing date of the deal approaches and the deal progresses through various milestones such as the successful receipt of financing and shareholder and regulatory approval. Typically any discount largely disappears by the day that the takeover is completed.

Standard merger arbitrage trading strategies attempt to capture the spread between the current trading price of an acquired company and the eventual deal price. In the case of a Cash takeover, the standard Merger Arbitrage trade is to buy shares of the target company when the open-market price of the target company’s shares is lower than the deal price, hoping that the deal will successfully close and the target company’s shares will rise to the deal price. In the case of a Fixed Ratio takeover, the standard Merger Arbitrage trade is to buy shares of the target company and simultaneously short shares of the acquiring company when the shares of the target company are trading at a discount to the price specified in the takeover terms, as calculated by the companies’ current stock prices and the deal’s specified ratio. In both cases, the trader hopes that the deal will close, making money as the discount to the deal price decays.

Of course, if a trader believes that the market is too sanguine about a deal’s prospects, he could execute the opposite of the trades described above – shorting shares of the target and potentially buying shares of the acquirer.

As with all trading strategies, Merger Arbitrage strategies contain inherent risk.

The long merger arbitrage strategies described above are designed to profit if a takeover successfully closes; but, if the takeover is delayed or cancelled – or even rumored to be delayed or cancelled – these strategies risk losing money, in some cases more money than the original investment. The short merger arbitrage strategies risk losing money if the deal is completed, with significant loss potential if there is a sweetened offer for the target company.

This communication is provided for information purposes only and is not intended as a recommendation or a solicitation to buy or sell securities. Trading in shares of companies involved in announced mergers is inherently risky. You should make yourself aware of the terms and risks of the proposed transaction before making any trading decision. Customers are solely responsible for their own trading decisions.

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